Rhein-Kreis Neuss. Land NRW fördert neuen Radweg an der K 24 bei Neurath mit über 700.000 Euro

Die schwarz-grüne Landesregierung treibt den Ausbau von Rad- und Fußverkehr
konsequent voran. Mit dem neuen Nahmobilitätsprogramm 2026 stellt das Land
Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Bundesmitteln insgesamt 172 Millionen Euro für bessere Infrastruktur bereit – so viel wie noch nie zuvor. Davon profitiert auch der
Rhein-Kreis Neuss ganz konkret.
Wie der Landtagsabgeordnete Simon Rock (GRÜNE) mitteilt, wird auch der Bau
eines Radwegs entlang der Kreisstraße K 24 im Bereich Neurath gefördert.
Maßnahmenträger ist der Rhein-Kreis Neuss selbst, der das Projekt bereits in die
Fortschreibung seines Kreisstraßen- und Radwegeplans für die Jahre 2027 bis 2031 aufgenommen hat. Mit der Landesförderung wird die Umsetzung finanziell
abgesichert. Die Maßnahme umfasst den Abschnitt zwischen der Kreisgrenze an der L 213 und der L 375 und hat ein Gesamtvolumen von 887.000 Euro. Davon
übernimmt das Land rund 710.000 Euro.

„Das sind tolle Neuigkeiten für den Rhein-Kreis Neuss: Der Kreis hat mit der
Aufnahme in den mittelfristigen Straßen- und Radwegeplan bereits die richtigen
Weichen gestellt – jetzt sorgt die Landesförderung dafür, dass dieses Projekt auch
finanziell auf sicheren Füßen steht“, erklärt Rock.
Der geplante Radweg schließt eine wichtige Lücke im bestehenden Netz. Die neue Radwegeverbindung an der schließt im Bereich Neurath das Kraftwerksgelände an die L213 an.
„Mit dem neuen Radweg schaffen wir eine deutlich bessere und vor allem sichere
Verbindung. Dass das Projekt auch im Kreisstraßen- und Radwegeplan verankert ist, zeigt: Hier wird abgestimmt und strukturiert in eine moderne Mobilität für die Zukunft investiert“, so Rock weiter.
Gerade im Umfeld von Neurath mit seiner Mischung aus ländlichen Strukturen und regionalen Verbindungen kommt gut ausgebauten Fahrradwegen besondere
Bedeutung zu. Der Ausbau trägt dazu bei, Orte besser miteinander zu vernetzen und klimafreundliche Mobilität konkret vor Ort zu ermöglichen.

Das Nahmobilitätsprogramm unterstützt Kommunen und Kreise bei der Planung und Umsetzung von Projekten für den Fuß- und Radverkehr. Ziel ist ein durchgängiges, sicheres und komfortables Netz, das den Umstieg auf klimafreundliche
Verkehrsmittel erleichtert und gleichzeitig die Lebensqualität in den Städten und
Gemeinden verbessert.