Das Johanna-Etienne-Krankenhaus erhält einen Zuschuss für seine Geburtsklinik

Hilfe für die Geburtshilfe: Das Johanna-Etienne-Krankenhaus gehört zu den 65 Geburtskliniken in NRW, die in diesem Jahr besondere Unterstützung zur Finanzierung ihrer Betriebskosten erhalten. Insgesamt fließen rund 25 Millionen Euro aus der Überbrückungsfinanzierung des Bundes bis zur Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform an kleinere Geburtskliniken mit höchstens 1100 Geburten pro Jahr. Die schwarz-grüne Landesregierung hat nun bekannt gegeben, dass auch das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss profitiert.

„Jede Geburt ist für die werdenden Eltern ein besonderes und aufregendes Ereignis, wie mir als zweimaliger Vater selbst bewusst ist. Und Schwangere und ihre Neugeborenen sollen überall in NRW hervorragend betreut werden. Wenn in einem Krankenhaus nur verhältnismäßig wenig Babys pro Jahr geboren werden, ist das rund um die Uhr notwendige Bereithalten der Infrastruktur aber kostenintensiv“, so Simon Rock (GRÜNE), Landtagsabgeordneter aus Neuss. Daher verteilt die schwarz-grüne Landesregierung die zusätzlichen Fördermittel gezielt an jene Geburtskliniken, die durch eine geringere Auslastung häufig vor finanziellen Herausforderungen stehen. Laut dem NRW-Gesundheitsministerium erhalten die 65 automatisch ausgewählten Krankenhäuser im Jahr 2026 eine durchschnittliche Förderung von rund 385.000 Euro pro Klinik.