NRW-Verkehrsminister stellt neue Sanierungsoffensive für Landesstraßen vor: Rhein-Kreis Neuss profitiert von Investitionen in L137 und L116

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer (GRÜNE) hat am
Freitag, 15. Mai 2026, die ausgeweitete Sanierungsoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Mit Landesmitteln sowie zusätzlichen Mitteln aus dem NRW-
Plan investiert das Land verstärkt in die Modernisierung von Straßen, Brücken,
Tunneln und Radwegen. Allein 2026 fließen landesweit zusätzliche 60 Millionen Euro in den Erhalt der Landesstraßen. Zusammen mit weiteren Landes- und
Bundesmitteln werden in diesem Jahr insgesamt rund 500 Millionen Euro in die
Verkehrsinfrastruktur investiert.

Auch der Rhein-Kreis Neuss profitiert konkret von dem neuen Programm. In der jetzt veröffentlichten Maßnahmenliste des Landes sind zwei Projekte im Kreisgebiet
enthalten: die Sanierung der L137 zwischen Neuss und Meerbusch-Haus Meer
sowie die Erneuerung eines Abschnitts der L116 zwischen Neuss und Grevenbroich.

Der Landtagsabgeordnete Simon Rock (GRÜNE) aus dem Rhein-Kreis Neuss
begrüßt die Investitionen:
„Als schwarz-grüne Koalition investieren wir Rekordmittel in den Erhalt und die
Modernisierung von Straßen, Brücken und Radwegen. Die Landesmittel für den
Erhalt von Landesstraßen liegen nun mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren. Hinzu kommen die zusätzlichen Gelder aus dem NRW-Plan. Die von Minister Oliver Krischer vorgestellten Projekte zeigen, dass die Rekordinvestitionen ganz konkret
vor Ort ankommen. Jede Sanierung erhöht die Sicherheit und macht unsere Straßenzukunftsfest. Ich freue mich sehr, dass das Land diese Maßnahmen umsetzt.“

Besonders umfangreich fällt die Maßnahme an der L137 aus. Der rund 1,6 Kilometer lange Abschnitt zwischen Neuss und Meerbusch-Haus Meer wird grundlegend
saniert. Zusätzlich wird das Bauwerk über den Meerscher Mühlenbach erneuert.
Auch der begleitende Radweg wird im Rahmen der Maßnahme kernsaniert.

Ebenfalls Teil der Sanierungsoffensive ist die L116 zwischen Neuss und
Grevenbroich. Dort wird ein rund 1,3 Kilometer langer Fahrbahnabschnitt erneuert. Die Strecke zählt zu den wichtigen regionalen Verbindungen im südlichen
Kreisgebiet und weist seit längerem deutlichen Sanierungsbedarf auf.

Mit der seit 2023 laufenden Sanierungsoffensive will das Land Nordrhein-Westfalen den über Jahrzehnte entstandenen Sanierungsstau bei Straßen, Brücken und
Tunneln schrittweise abbauen. Die Auswahl der Maßnahmen erfolgt inzwischen
erstmals auf Grundlage landesweit einheitlicher und transparenter Kriterien,
basierend auf einer systematischen Zustandserfassung der Landesstraßen.

Auch in diesem Jahr setzt die Landesregierung bei Straßen auf eine klare Priorität: Erhalt vor Neubau. Ziel ist es, bestehende Straßen und Brücken schneller zu
modernisieren und Schäden frühzeitig zu beheben.

Simon Rock abschließend:
„Mit dem Programm sorgen wir dafür, dass die Menschen im Rhein-Kreis Neuss sicherer und komfortabler auf unseren Straßen unterwegs sind. Gleichzeitig
profitieren lokale Unternehmen und das Handwerk, denn funktionierende
Verkehrswege sind ein zentraler Standortfaktor. Außerdem bauen wir das
Radwegenetz aus, um so diese umweltfreundliche Alternative zum Auto weiter zu stärken.“