Die schwarz-grüne Landesregierung hat das neue Städtebauförderprogramm veröffentlicht. Insgesamt gibt das Land damit 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen frei. Der Landtagsabgeordnete Simon Rock (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) freut sich, dass gleich vier Kommunen im Rhein-Kreis Neuss hiervon profitieren.
„Unsere Städte und Gemeinden sind unser Zuhause. Und sie verändern sich in großer Geschwindigkeit. Die Ursachen sind vielfältig – zum Beispiel durch Klimaveränderungen, demografischen Wandel und Digitalisierung“, so Simon Rock MdL. „Deshalb unterstützt NRW unsere Kommunen bei der notwendigen Transformation. Die Städtebauförderung ist dabei ein nicht wegzudenkender Baustein. Dass nun gleich vier Kommunen im Rhein-Kreis Neuss von der Förderzusage profitieren, freut mich natürlich ganz besonders. Insgesamt fließen damit rund 8,018 Millionen Euro in unseren Kreis. Es könnte nun sogar direkt losgelegt werden, denn formal ist ein Warten auf den Förderbescheid mittlerweile nicht mehr nötig.“
Im Einzelnen profitieren folgende Kommunen:
- Dormagen – Innenstadt: rund 388.000 Euro für den Umbau der Kölner Straße Süd, die Parkanlage Ehrenfriedhof sowie die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes.
- Grevenbroich – Flutgrabenquartier: rund 1,871 Millionen Euro für den Grunderwerb und den Abriss des DRK-Gebäudes und des Bauhofs sowie Planungskosten für weitere investive Maßnahmen.
- Meerbusch – Osterath (Tradition und Zukunft verbinden): rund 814.000 Euro für die Umsetzung des Rathausparks sowie die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes.
- Neuss – Bahnhofsumfeld und Neues Hammfeld: rund 4,945 Millionen Euro, davon rund 2,067 Millionen Euro im Rahmen von „Schöner Ankommen“ für die Sanierung und Aufwertung des Bahnhofsempfangsgebäudes sowie rund 2,878 Millionen Euro für die Umsetzung des Grünzugs Stresemannallee und der Grünachse sowie die Umgestaltung des Hammfeldhofs.
Die Städtebauförderung 2026 wird mit 185 Millionen Euro aus dem Land Nordrhein-Westfalen und mit 171 Millionen Euro durch den Bund finanziert. Die Finanzmittel der Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung sind für Fördergebiete bestimmt, die durch Beschluss der Gemeinde räumlich abzugrenzen sind. Die Förderung erfolgt auf Basis der zwischen Bundesregierung und den Landesregierungen abzuschließenden Verwaltungsvereinbarung sowie nach der NRW-Förderrichtlinie. Das Land NRW veröffentlicht auf dieser Basis jährlich das aktuelle Städtebauförderprogramm.
Bereits jetzt können die Städte und Gemeinden Anträge für die Städtebauförderung 2027 stellen. Weitere Informationen zur Städtebauförderung des Landes NRW gibt es unter www.mhkbd.nrw/themenportal/staedtebaufoerderung.