Mobilität


Volle Autobahnen, Fluglärm und ein zu teurer ÖPNV. NRW braucht dringend eine konsequent durchdachte Verkehrswende. Wir müssen dafür sorgen, dass umweltfreundliche Mobilität attraktiver wird. Komplizierten Tarifstrukturen in einem immer teurer werdenden ÖPNV wollen wir entgegenwirken, indem wir den Übergang zwischen den Tarifgebieten flexibler gestalten. Menschen unter 18 Jahren sollen kostenlose Tickets erhalten und wir möchten langfristig allen ein Bürger*innen-Ticket ermöglichen. Öffentliche Arbeitgeber*innen müssen auch hier ihrer Vorbildfunktion gerecht werden, deswegen setzen wir uns bei diesen für generelle Jobtickets ein. 

Doch ein günstiger ÖPNV allein wird nicht ausreichen, um die Verkehrswende zu schaffen. 

Die Einwohner*innen NRWs müssen sich auf den öffentlichen Nahverkehr verlassen können, damit dieser eine echte Alternative zum Auto darstellt. Dafür braucht es eine Mobilitätsgarantie von morgens bis abends, mindestens zwischen 05:30 und 22:30 Uhr. Um diese zu gewährleisten, müssen weitere flexible Konzepte wie zum Beispiel Ruf- und Bürger*innenbusse geschaffen werden. 

Neben dem ÖPNV ist das Fahrrad ein weiterer wichtiger Bestandteil einer ökologischen Verkehrswende. Wir benötigen einen ambitionierten Ausbau von Fahrradwegen, Radschnellwegen und Radvorrangrouten, um ein Netz zu schaffen, in dem sich alle Radfahrer*innen schnell und vor allem sicher zwischen ihren Zielen bewegen können. Erfolgreiche Modelle wie das Jobrad sollen weiter ausgebaut und gefördert werden, um den Umstieg aufs Rad nachhaltig zu belohnen.

Für unsere Region besonders relevant ist außerdem die Belastung durch Fluglärm, vor allem durch den Düsseldorfer Flughafen. Um diese Belastung für die Bevölkerung signifikant zu verringern, müssen wir Nachtflüge reduzieren und deren Verbote konsequent prüfen. Eine Kapazitätsausweitung des Flughafen Düsseldorf gilt es diesbezüglich zu verhindern.